Bilanz am Amphibienschutzzaun

Foto: NABU/Monika Weber
Foto: NABU/Monika Weber

Auch in diesem Jahr war wieder viel Betrieb am Amphibenschuzzaun in Heidkaten.

 

Wir haben knapp 2.000 Amphibien sicher über die Straße geholfen.

 

Alle Details gibt es hier.


Weitere Termine im Juni

Liebe NABU-Mitglieder,

liebe Naturfreunde*innen,

Im Juni gibt es noch drei weitere Veranstaltungen, die bestimmt interessant sind:

 

11.6.2022 Der NABU auf dem Gemeindefest Henstedt-Ulzburg

 

12.6.2022 Gemeinsame Aktion Insektensommer in Kaltenkirchen

 

19.6.2022 - Tag des offenen Gartens im Schmetterlingsgarten


Die Details zu den neuen Terminen im Juni findet ihr hier.

 


Termine 2022

Liebe NABU-Mitglieder,

liebe Naturfreunde*innen,

wir haben auch für das Jahr 2022 wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und hoffen, dass euch der Mix aus Arbeitseinsätzen in Biotopen, Exkursionen, Vorträgen, Gruppentreffen sowie Stammtischen gefällt.

 

Die Exkursionen führen uns in diesem Jahr zur Wildtier-Pflegestation in Offenseth-Sparrieshoop, in das Osterautal, in die Bokeler Heide und zu verschiedenen Themen auch zweimal in das Grotmoor. Wir freuen uns, für alle Exkursionen ausgewiesene Experten*innen gewonnen zu haben.

 

Für unseren Vortrag in der Kulturkate Henstedt-Ulzburg über Fledermäuse starten wir coronabedingt in diesem Jahr den dritten Versuch und hoffen, dass Ulrich Lensinger von der NABU-Landesstelle Fledermausschutz und -forschung diesmal zum Zuge kommt.

 

Dazu kommen vermutlich noch weitere, nicht langfristig planbare, Aktivitäten, z.B. die Teilnahme an Demonstrationen zu Naturschutzthemen. Aktuelle Infos gibt es dazu hier auf unserer Internetseite.

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und euer Engagement für die Natur.

 

Euer Vorstandsteam der Ortsgruppe

 

 

Die Termine 2022 findet ihr hier.

 


Exkursion im Grotmoor

Am 23.10.2021 haben wir eine Exkursion ins Grotmoor unternommen. Die 20 Exkursionsteilnehmer konnten ihr Glück gar nicht fassen, als sie sich am Samstag in Heidmoor vor dem Dorfhaus trafen. Nach ein paar Tagen mit schrecklich viel Regen schien heute strahlend die Sonne. Ein wunderschöner Herbsttag!

 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon im Wanderschritt in das Grotmoor. Susanne Röhling erzählte in Sequenzen über die Entstehung der Moore, die Geschichte der Trockenlegungen allgemein und die des Grotmoores im Besonderen. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Bedeutung der Moore für den Klimaschutz. Susanne berichtete, dass 5 % der Gesamtemissionen von schädlichen Treibhausgasen aus den Mooren komme. Dieses Verhältnis gelte sowohl für Deutschland als auch für Schleswig-Holstein. Es handelt sich um Millionen Tonnen.

 

Susanne berichtete auch über die Instrumente des Moorschutzes, die Möglichkeiten der Finanzierung von Renaturierungen und warum die verantwortlichen Behörden seit Jahren mit den Wiedervernässungen nicht so voran kommen, wie es eigentlich wünschenswert wäre. ((88 % der Moore in S-H sind immer noch entwässert.) Im Grotmoor konnte der NABU Kisdorfer Wohld erreichen, dass es bei der Wiedervernässung einen Anfang gibt (71 ha von 600 ha werden demnächst vernässt). Auf den vorerst noch entwässert bleibenden Grünland-Flächen konnte der NABU Kisdorfer Wohld Maßnahmen zum Schutz der Wiesenvögel durchsetzen. Praxis ist seit diesem Jahr eine spätere Mahd und das Stehenlassen von Brachestreifen.

 

Weitere Themen waren die technische Umsetzung der Vernässung im Grotmoor nach einem Plangenehmigungsverfahren und die Bedeutung der Moore für die Artenvielfalt. Hans-Jürgen Raddatz, NABU Barmstedt und renommierter Ornitholge, berichtete von der Situation der Wiesenvögel auf den Feuchtwiesen und den Arten, die im Randbereich eines Moores einen passenden Lebensraum finden. Ziel der Wanderung war eine wunderschöne Moorfläche, wo hochmoortypische Pflanzen wie Torfmoose oder Wollgras betrachtet werden konnten. Susanne erläuterte die vom NABU Kisdorfer Wohld durchgeführten Naturschutzmaßnahmen in dieser Fläche.

 

Die für die Exkursion angesetzten 2 Stunden wurden zwar überschritten - Susanne hatte sich als Anfängerin in der Disziplin der Exkursionsleitung zu erkennen gegeben -, doch am Ende schienen alle Teilnehmer zufrieden angesichts der vielen interessanten und spannenden Informationen.

 

Mehr Termine gibt es hier.


Der erste NABU Stammtisch

Am 16.9. fand in der "Zentrale" in Kisdorf als Experiment unser erster Stammtisch statt. Wir haben uns in lockerer Atmosphäre über Naturschutz und viele weitere Themen ausgetauscht. In der netten Location verging die Zeit wie im Fluge und wir sind überzeugt: Es gibt bestimmt eine Fortsetzung!

 

Mehr Termine gibt es hier.


Artikel  über geplantes Motorsportgelände in Kaltenkirchen

Die Segeberger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 3.2.2021 über den Wert des Geländes, das in Kaltenkirchen für eine Motocross-Anlage genutzt werden soll.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Segeberger Zeitung folgt hier der Artikel zum Download:

Download
Naturschützer gegen Motocross-Anlage - von Sylvana Lublow
Segeberger Zeitung vom Mittwoch, 3. Februar 2021
2021-02-03 SZ NABU zu Wert MSC Gelände.
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Neue Satzung und neuer Vorstand

Unsere Mitgliederversammlung am 30.11.2020 im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg

 

Die Tagesordnung hatte es in sich: Neben den üblichen Punkten Jahresbericht und Entlastung des Vorstandes hatte die Mitgliederversammlung über eine Neufassung der Vereinssatzung zu beschließen und zahlreiche Wahlen durchzuführen.

Die Sitzung wurde vom ersten Vorsitzenden Karl Ratjen eröffnet und vom zweiten Vorsitzenden Ragnar Maack geleitet. Tagungsort war aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen das Forum, der größte Saal des Bürgerhauses.

Der Tätigkeitsbericht vom vergangenen Jahr 2019 umfasste u.a. das Engagement für das Grotmoor, die Anlage von Streuobstwiesen, die Überprüfung von Ausgleichsmaßnahmen, die Unterstützung von Fridays for Future, Stellungnahmen in der Bauleitplanung, den Einsatz im Schmetterlingsgarten in Kaltenkirchen, die Betreuung der Amphibienschutzzäune und den Einsatz für Kreuzkröten auf einer ehemaligen Kiesabbaufläche in Heidkaten. Besonderer Dank wurde allen Aktiven ausgesprochen, ohne deren Mitwirkung keine dieser Aktivitäten möglich wäre.

Der Kassenbericht gestaltete sich erfreulich, die Rücklagen für künftige Projekte sind in 2019 angestiegen, auch dank einiger großzügiger Spenden. Die Kassenprüfung ergab eine ordnungsgemäße Führung der Kasse ohne Beanstandungen. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.

Das nächste große Thema war die Neufassung der Vereinssatzung. Diese wurde erforderlich, da ausgehend vom NABU Bundesverband über die NABU Landesverbände die Satzungen übereinstimmend neu gefasst werden. Die Neufassung unserer Satzung basiert auf der Mustersatzung des NABU Landesverbandes Schleswig-Holstein und bringt einige Veränderungen mit sich: Der NABU Kisdorfer Wohld wird zukünftig von drei gleichberechtigten Vorstandssprechern (statt eines Vorsitzenden und eines Vertreters) geführt und die Wahlperiode der Vorstände wird auf zwei Jahre (zuvor vier Jahre) verkürzt. Die Neufassung der Satzung wurde nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen.

Der bis dahin amtierende Vorstand unterstützt ausdrücklich die Neufassung der Satzung und die Änderung der Vorstandskonstellation. Die Vorsitzenden Karl Ratjen und Ragnar Maack und die Schriftführerin Monika Weber traten zurück, um einem neuen Sprecherteam die Weiterentwicklung der Ortsgruppe zu ermöglichen, bleiben mit ihrem Know-how dem NABU Kisdorfer Wohld aber weiterhin als Aktive erhalten. Bernd Fölschow bleibt als Kassenwart an Bord, um auch weiterhin für eine solide finanzielle Basis der Aktivitäten zu sorgen.

Als Sprecherteam wurden Susanne Röhling (Heidmoor), Katrin Schümann (Schmalfeld) und Jan Behrmann (Kisdorf) gewählt. Ulf Schütze (Henstedt-Ulzburg) komplettiert als Schriftführer den Vorstand. Das neu gewählte Sprecherteam hatte bereits im vergangenen Jahr die Gelegenheit genutzt, die Vorstandsarbeit zu unterstützen und mit zu gestalten. Beispiele hierfür sind die Projekte Grotmoor, die ehemalige Kiesabbaufläche Langeln / Heidkaten, Aktionen gegen Schottergärten oder die Unterstützung der Agrarkampagne. Besonderer Wert soll zukünftig auf die Stärkung der Aktiven-Basis durch verstärkte Kommunikation und – auch wenn Corona das Leben schwer macht - über gemeinsame Aktionen gelegt werden.

Gudrun Ehlers schied turnusmäßig als Kassenprüferin aus, an ihre Stelle wurde Karl Ratjen gewählt.

Als Delegierte für die jährliche Landesvertreterversammlung wurden Anke Büll, Gerhard Sagemüller, Katrin Schümann und Jan Behrmann gewählt.

Schließlich wurde noch beschlossen, dass der NABU Kisdorfer Wohld im Vereinsregister eingetragen werden soll.

Karl Ratjen wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt
Karl Ratjen wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt

Bei allem Blick nach vorn, wurde auch die Würdigung der Vergangenheit nicht vergessen:

 

Die Mitgliederversammlung wählte den aus dem Vorstand ausscheidenden Karl Ratjen (80) zum Ehrenvorsitzenden.

 

Karl, der schon in der Vorgänger-Organisation des NABU, dem Deutschen Bund für Vogelschutz, aktiv war, hat über viele Jahre in verschiedensten Funktionen den NABU Kisdorfer Wohld mitgestaltet. Katrin Schümann betonte in ihrer Laudatio, dass Karl über einen langen Zeitraum immer zur Stelle war, wenn der NABU ihn gebraucht hat.

 

Auch die ins Glied zurücktretenden Vorstandsmitglieder Ragnar Maack und Monika Weber wurden mit einer Urkunde für ihre unermüdliche Tätigkeit geehrt.


Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU - ein Trauerspiel!

Ein Thema das auch uns vor Ort berührt

 

Gemeinsame Agrarpolitik – Was ist das?

  • Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) unterstützt die Landwirte und Landwirtinnen der EU jedes Jahr mit ca. 60 Mrd. EUR. Dadurch hat sie großen Einfluss darauf, wie in Deutschland und der EU Landwirtschaft betrieben wird.
Abbildung: (c) BUND
Abbildung: (c) BUND
  • Das meiste Geld (mehr als 75%) wird nach Fläche ausgezahlt – nur sehr wenig für konkrete (Naturschutz- oder Klimaschutz-) Leistungen.

 

  • Alle sieben Jahre wird dieses Fördersystem reformiert. Das EU-Parlament hat nun am 23.10.2020 über ein „Reförmchen“  - eher  ein „Weiter so“ abgestimmt.

Seit Monaten hatte sich der NABU, nicht zuletzt durch die Kampagne „Werde laut für mich!“,  an der sich auch Vertreter der Ortsgruppe Kisdorfer Wohld beteiligt hatten, für eine naturverträgliche Landwirtschaft eingesetzt. Rebhuhn, Feldhase, Kornblume und Co. sollten eine Zukunft haben.  Die Forderungen in der Schlussphase waren:

  1. Space for Nature – Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und WIssenschaftler kommen zu dem Schluss, dass wir mindestens 10 Prozent nicht-bewirtschaftete Flächen in der Agrarlandschaft brauchen, um die Artenvielfalt zu retten. Dazu zählen z.B. Feldraine, Randgehölze, Blühstreifen und Brachen.
  2. Money for Nature – Geld für die Natur. Pro Jahr sollten 15 Mrd. EUR der GAP für konkrete Natur- und Umweltschutzleistungen zweckgebunden werden – ein Viertel der aktuellen Agrargelder.
  3. Change for Nature – Wandel für die Natur. Bis 2027 sollte das System der Flächenzahlungen in der GAP komplett abgeschafft werden.  Der  NABU fordert vom Parlament eine Abkehr vom umweltschädlichen System der pauschalen Flächenzahlungen hin zu Anreizen und Investitionshilfen für eine naturverträgliche, klimafreundliche Landwirtschaft.

Trotz großer Bemühungen aller Umweltverbände hat das EU-Parlament am 23.10. einem faulen Kompromiss zur EU-Agrarpolitik zugestimmt. Ursula von der Leyen muss die Notbremse ziehen und die Kommissionsvorlage zurückziehen. Die Landwirtschaftsminister haben dem Europäischen Green Deal eine Kampfansage erteilt. Statt Hunderttausenden Agrarbetrieben bei der Umstellung auf eine klima- und naturverträgliche Zukunft zu helfen, zementieren sie mit Steuergeldern von morgen ein schädliches Subventionssystem von vorgestern. Das in den Nachkriegsjahren entstandene Subventionssystem begünstigt vor allem die großen Landwirtschaftsbetriebe mit viel Fläche,  die meist am weitesten davon entfernt sind, naturverträglich zu arbeiten. Das soll zum großen Teil auch in Zukunft so bleiben.

Nur 20 % der Subventionen werden aufgrund von sogenannten Öko-Regelungen vergeben. Wie diese Öko-Regelungen jedoch aussehen werden, kann jeder EU-Mitgliedsstaat selbst ausgestalten. Die Gefahr, dass die eigenen Landwirte gegenüber den Konkurrenten aus den Nachbarstaaten dabei ins Vorteil gesetzt werden, birgt die Gefahr, dass es Geld für den wirkungslosesten Naturschutz gibt.  

Dabei wäre es dringend Zeit zum Umdenken und wirksame Reformen in Gang zu setzen. Der Wirtschaftszweig Landwirtschaft hängt im Vergleich zu anderen im Klimaschutz deutlich hinterher. Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass für die schwindende Artenvielfalt zu einem nicht unerheblichen Teil die konventionelle Landwirtschaft verantwortlich ist.

Warum ist es so schwer, Veränderungen herbeizuführen, wenn doch die Tatsachen auf dem Tisch liegen?
In den für Reformen verantwortlichen Agrarausschüssen sitzen einfach zu viele Landwirte, die von dem derzeitigen Subventionssystem profitieren. Die Abkassierer, die sich offenbar skrupellos aus den EU-Agrartöpfen bedienen lassen und dabei auch noch Schaden für die Allgemeinheit anrichten.   
 
Dabei ist die überwiegende Zahl der Bevölkerung für neue Gesetze. Der Umweltschutz ist ihnen wichtig bis sehr wichtig! Trotzdem wird in Brüssel und auch in Deutschland weiter Politik gegen diese Mehrheiten gemacht. Es ist ein Skandal!!!

Böden werden verseucht, der Klimaschutz außer Acht gelassen, das Grundwasser belastet, die Artenvielfalt zerstört, und trotzdem kann sich die Agrarlobby immer wieder durchsetzen und weitermachen wie bisher.

Wann wird das endlich ein Ende haben???

 


Handys für Hummel, Biene & Co.

Wir sammen alte Handys zum Wohle der Insekten.

Handy Sammelbox im Amt Bad Bramstedt-Land
Handy Sammelbox im Amt Bad Bramstedt-Land

Wir haben nun auch - wie zuvor bereits in den Rathäusern der Gemeinden Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg - im Gebäude des Amtes Bad Bramstedt-Land, König-Christian-Str. 6, eine Handy- Sammelbox aufgestellt.

 

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren. Unnötige Rohstoffe werden in Ländern des globalen Südens weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.

Der Entsorgungspartner von Telefónica in Deutschland, die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung), verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte gibt der NABU zum Recycling an die Umicore AG & Co. KG. Umicore unterhält die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa und ist ISO 9001, 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Beim Recycling der NABU-Handys entstehen Rohstoff-Gewinne von bis zu einem Kilo Gold jährlich, ganz zu schweigen von den Umweltvorteilen. Mit einem zurückgegebenen Altgerät sorgt man gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellt man sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland einen jährlichen Betrag. Dieses Geld fließt in den NABU-Insektenschutzfonds.

 

Wir würden uns freuen, wenn von diesem Angebot rege Gebrauch gemacht wird.


Garten 2020

Einige Gedanken zu einem naturnahen Garten

Ein Paradies für Insekten (Foto: (c) NABU/CEWE/Gerd Wartha)
Ein Paradies für Insekten (Foto: (c) NABU/CEWE/Gerd Wartha)

Mehr als 10.000 km² Gärten in Deutschland; das sind ca. 3% der Landesfläche! Entsprechend gestaltet können unsere Gärten einen wichtigen und positiven Einfluss auf die Artenvielfalt haben.


Vogelgemetzel im Grotmoor muss aufhören!

NABU fordert Hochmoor-Regeneration

Foto: NABU / Susanne Röhling
Foto: NABU / Susanne Röhling

Neumünster, 3. Juli 2020 - Die Landesforst Schleswig-Holstein (SHLF) ist Eigentümerin von rund 210 ha Moorgrünland im Grotmoor zwischen Lentföhrden und Heidmoor (Kr. SE), von denen derzeit noch 120 ha an Landwirte verpachtet sind, aber nicht zur landwirtschaftlichen Produktion genutzt werden. Anfang Juni 2020 wurden die Flächen erneut zum großen Teil gemulcht, also innerhalb kurzer Zeit die Vegetation flächendeckend kurz- und kleingehäxelt. Die Bearbeitung der Flächen findet mitten in der Brutzeit von Braun- und Schwarzkehlchen, Neuntöter, Wiesen- und Baumpieper statt und schädigt die Vogelwelt schwer. Der NABU fordert die Rückentwicklung der Flächen zu einem Hochmoor.


Für mehr Artenvielfalt: Schottergärten adieu

NABU Kisdorfer Wohld fordert Gebot von Grünflächen umzusetzen und Bauherren zu informieren.

Kaltenkirchen, 2. Juli 2020

Der NABU Kisdorfer Wohld ruft die Gemeinden und Städte auf, sich noch stärker für artenreiche Flächen im Stadtgebiet und ein Gebot von Grünflächen einzusetzen, um Steinwüsten rund ums Haus zu verbannen.

Grafik: (c) Jennie Bödeker
Grafik: (c) Jennie Bödeker